Der Tod ist nichts, ich bin nur in das Zimmer
nebenan gegangen. Ich bin ich, ihr seid ihr.
Das, was ich für Euch war, bin ich immer noch.
Gebt mir den Namen, den ihr mir immer gegeben
habt. Sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt.
Gebraucht nicht eine andere Redensweise, seid
nicht feierlich oder traurig. Lacht weiterhin über das,
worüber wir gemeinsam gelacht haben. Betet, lacht,
denkt an mich, betet für mich, damit mein Name im
Hause gesprochen wird, so wie es immer war, ohne
besondere Betonung, ohne die Spur des Schattens.
Das Leben bedeutet das, was es immer war. Der
Faden ist nicht durchschnitten. Warum soll ich nicht
mehr in euren Gedanken sein, nur weil ich nicht mehr
in eurem Blickfeld bin? Ich bin nicht weit weg, nur auf
der anderen Seite des Weges.
(Charles Peguy)
Ich glaube, dass Zitat von Charles Peguy hätte Siggi gut gefallen!
Ich fühle mit euch, liebe Inge, lieber Jan und liebe Vanessa.
Mit stillem Gruß,
Imke